Der folgende Beitrag thematisiert die sogenannte „Abendbrotfrage“. Eine mögliche Art, eine Sportstunde anzulegen: nicht von der Aktivität her, sondern vom Ergebnis her. Ausgangspunkt ist ein gedankliches Tischgespräch — die Frage, was ein Kind abends zu Hause über die Stunde erzählen könnte.
Wichtig — bitte beachten:
Das Modell ist kein verpflichtendes oder exklusives Schema für jede einzelne Sportstunde.
Es beschreibt eine von mehreren möglichen Konstruktionsmöglichkeiten – besonders geeignet für Stunden oder Lernabschnitte, die einer Problemstellung folgen und nicht lediglich offen auslaufen sollen. Der dargestellte Lernprozess kann sich innerhalb einer kurzen Unterrichtsphase, einer Einzel- oder Doppelstunde oder auch über mehrere Stunden hinweg entfalten. In der Praxis hat sich diese Herangehensweise als gutes Standardgerüst für eine bestimmte Art von Sportstunde bewährt und gibt gerade Berufsanfängerinnen und -anfängern sowie Referendarinnen und Referendaren ein konkretes Schema an die Hand.
Die Spirale erfindet nichts Neues — sie überträgt die Lernlogik des Lehr-Lern-Modells nach Josef Leisen in die Sprache und die Handlungssituationen des Sportunterrichts. Leisen beschreibt Lernen als strukturierte, aber ausdrücklich nicht starr lineare Lernlinie. Sie versteht sich als fachbezogene Konkretisierung, nicht als Gegenkonzept. [zum ganzen Artikel–>]
Weitere Ressourcen zur Vertiefung
- Was ist „oberstufengemäßer“ Sportunterricht eigentlich? [–>Link]
- Was bedeutet „Praxis-Theorie-Verknüpfung im Sportunterricht? [–>Link]
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