Mit 60+ noch in die Halle? Wie Sportlehrkräfte gesund älter werden – und warum guter Unterricht nicht vom eigenen Fitnesslevel abhängt

Ein Essay

Sportlehrer „sein“ im Alter**

Vielleicht haben Sie die Beobachtung auch schon gemacht: Sportunterricht wird vor allem als ein Fach für jüngere Kolleginnen und Kollegen angesehen. Neben einigen Überzeugungstätern, die im und mit dem Sportunterricht alt werden, konzentrieren sich viele Kolleginnen und Kollegen mit zunehmendem Alter auf andere schulische Aufgaben bzw. ihr anderes schulisches Fach. Oft werden dabei Kommentare geäußert wie „Ich kann mir nicht vorstellen, mit über 60 Jahren noch in der Halle zu stehen.“

Die Frage nach der langfristigen Belastbarkeit von Sportlehrkräften ist dabei keineswegs nur ein persönlicher Eindruck. Schon im Jahre 2011 bin ich auf Fortbildungsangebote gestoßen wie: „Auch mit bis zu 67 Jahren noch gut und gerne Sport unterrichten“ (Bezirksregierung Münster, 2011). Aktuelle Untersuchungen weisen darauf hin, dass Sportlehrkräfte besonderen körperlichen und gesundheitlichen Belastungen ausgesetzt sein können (Markelj et al., 2024).

Auch die Frage, wie ein erfüllender Sportunterricht bis in ein höheres Berufsalter möglich bleibt, verdient deshalb eine neue Betrachtung. Ich möchte im Folgenden auf die spezielle Situation des Sportunterrichts eingehen und mich dabei auf die besonderen Belastungsfaktoren und Überlegungen zu Sportlehrkräftebiografien konzentrieren.

Belastungssituation im Schulalltag

Wie sehr sich der Schulsport vom Unterricht im Klassenraum unterscheidet, ist Sportlehrkräften oftmals gar nicht mehr bewusst. Sie empfinden Situationen als normal, die von „Klassenraum“-Lehrenden, die fachfremd unterrichten müssen, als Problem oder Belastung angesehen werden. Ich erinnere mich an einen Kollegen, der in einer 6. Klasse Vertretungsunterricht halten sollte. Angesichts der in der Halle verteilten „Schülermasse“ fragte er verzweifelt: „Und wie kriege ich die jetzt zusammen?“

Der Umgang mit dem freien Ordnungsrahmen ist nur ein Belastungsfaktor, den die Sportlehrkraft in jeder Stunde bewältigen muss. Die Erkenntnis über die Belastungen ist nicht neu. So empfahl der Deutsche Sportlehrerverband schon 2007 Sportlehrkräften folgende Herangehensweise bei Diskussionen über Belastungen im Kolleg*innenkreis: „Sie können in der Gewissheit agieren, dass wohl keiner im Lehrerkollegium nach Kenntnis Ihrer Arbeitsbedingungen mit Ihnen tauschen würde.“ (Deutscher Sportlehrerverband, 2007, 152). Grundsätzlich wurden vom Deutschen Sportlehrerverband zwei Faktoren der Belastung benannt.

Körperliche Belastungen ergeben sich durch Bewegungsdemonstrationen, den Transport und Aufbau von Großgeräten sowie Bewegungshilfe/-sicherung. Sie können langfristig zu Schädigungen führen (insbesondere im Bereich des Rückens). Aktuelle Forschung bestätigt, dass Sportlehrkräfte bei der beruflichen Gesundheit besonderen Belastungen ausgesetzt sein können. In einer Vergleichsstudie mit 858 slowenischen Lehrkräften waren spezialisierte Sportlehrkräfte beispielsweise etwa doppelt so häufig von Muskel-Skelett-Erkrankungen und Hörproblemen betroffen wie die beiden Vergleichsgruppen und berichteten auch häufiger über Heiserkeit (Markelj et al., 2024).

Diese Fakten nur zu lesen ist sicherlich etwas anderes, als wenn im Kreis der Kolleginnen und Kollegen konkrete Fälle auftreten, die das „Überleben im Sportunterricht“ stark erschweren. Die Kollegin, die durch eine Stimmbandoperation nur noch leise sprechen kann, der Kollege, der durch eine Bandscheibenproblematik in seinen Bewegungen gehandicapt ist und dauerhaft Schmerzen leidet, die Kollegin, die durch die extremen Lautstärken mit den Folgen von Hörstürzen und Tinnitus klarkommen muss.

Psychische Belastungen ergeben sich neben dem oben angesprochenen freien Ordnungsrahmen vor allem durch…

  • Lärm: So viel Spaß es macht, wenn sich Schüler z. B. im Rahmen eines Sportspiels austoben: Es bleibt oft das Fazit, dass die eigenen „Ohren klingeln“. Auch hier ist die Erkenntnis nicht neu: Der Deutsche Sportlehrerverband zitiert in seinem Ratgeber für Sportlehrerinnen und Sportlehrer eine Studie der Universität Oldenburg: Demnach liegt der durchschnittliche Lärmpegel im Sportunterricht bei 90-100 Dezibel, die Spitzenwerte erreichen 112 Dezibel (in Schwimmhallen sogar 120 Dezibel). In der Industrie besteht bei solchen Werten eine Gehörschutzpflicht, da Lärm ab 85 Dezibel als gesundheitsgefährdend gilt. Ein Sportkollege sagte nach einer lauten Sportstunde: „Ich hoffe, dass mein Gehör bald nachlässt, damit ich den Lärm nicht mehr ertragen muss.“
  • Konfliktsituationen: Gerade bei jüngeren Schülerinnen und Schülern kochen die Emotionen im Sport oft hoch. Es kommt nicht selten zu Konflikten (z. B. über unfaire Aktionen eines Mitschülers, Konflikte in der Gruppe/Mannschaft, unfaire Urteile des Schiedsrichters). Gerade im Sportunterricht können solche Situationen sehr kurzfristig entstehen. Durch die Weiträumigkeit der Halle bedingt kann die Lehrperson nie alle Schüler gleichzeitig im Blick haben. Das führt zu der unangenehmen Situation, dass die Konflikte, die beurteilt werden sollen, oft nicht selbst gesehen wurden und ihre Aufarbeitung sich schwierig gestaltet.
  • Anspruch des Faches Sport: Grundsätzliche Interessenskonflikte über das, was im Unterricht behandelt werden soll, sind im Sportunterricht häufig. So ist neben dem Verweis auf den Lehrplan vor allem Motivation gefragt, wenn z. B. eine spielbegeisterte Mittelstufenklasse davon überzeugt werden soll, dass Gymnastik und Tanz oder Ringen und Kämpfen unterrichtet werden sollen. Dabei ist Sportunterricht heute längst nicht nur Bewegungszeit und ein Unterrichten von Sportarten. So verbinden beispielsweise die aktuellen Kernlehrpläne in Nordrhein-Westfalen Bewegungsfelder mit Inhaltsfeldern und Kompetenzbereichen und erwarten ein eigenständiges, reflektiertes und differenziertes Lernen. Das kann die Anforderungen an die Lehrkraft erhöhen (eröffnet zugleich aber Möglichkeiten für einen stärker schülerorientierten Unterricht, s. unten).

Rahmenbedingungen: Um nur einige Punkte zu nennen…

  • Verlagerung der Sportstunden in den späten Nachmittagsbereich (und in der Folge zersplitterte, häufig familienunfreundliche Stundenpläne)
  • Zum Teil Mehrarbeit (im sportlichen Bereich), wenn Entlastungsregelungen (z. B. Berücksichtigung von Korrekturarbeit o. ä.) zuungunsten des Faches Sport ausfallen.
  • Häufige Hallenwechsel: Transport von Unterrichtsmaterial von einer Halle zur nächsten (und ggf. wieder zurück) und häufiges Umziehen (→ dadurch oft keine Pausen zwischen den Stunden)
  • Parallele Nutzung von Sportstätten, dadurch z. B. nötige Absprachen, welcher Kollege welche Sportmaterialien nutzen kann und/oder nötige Absprachen, wie Unterricht ggf. koordiniert werden kann (z. B. im Schwimmbad, bei paralleler Nutzung von Hallendritteln)
  • Ungünstige Sicherheitsbedingungen (z. B. große Lerngruppen in einem überfüllten Schwimmbad)

An dieser Stelle möchte ich eine eigene Erfahrung als Sportlehrkraft an einem Gymnasium anbringen: Ein guter Gradmesser für die Belastung sind Situationen, in denen die eigene Belastbarkeit reduziert ist. In der Weihnachtszeit war eine Erkältung von mir eigentlich schon längst ausgestanden, aber die Stimmbänder waren immer noch angegriffen, was ein nur leises Sprechen ermöglichte.

In den Lerngruppen, in denen ich das eigenverantwortliche Arbeiten in den Vordergrund gestellt hatte (z. B. Erstellen von Rope-Skipping-Choreografien in Kleingruppen), war der Unterricht dagegen problemlos und stimmbandschonend möglich. Bei den Lerngruppen und Unterrichtsvorhaben, bei denen ich selbst sehr präsent war (viele Lehrer-Erklärungen, Gespräche mit der ganzen Gruppe) und wenig Wert auf Rituale gelegt hatte, war das Unterrichten bei angegriffener Gesundheit sehr anstrengend. Gerade bei jüngeren Schülern unterlag der vorhandene Wunsch der Rücksichtnahme nach kurzer Zeit der sportlichen Situation (Spaß, Wettkampf, Rangeleien, …). Die Erkenntnisse aus dieser Zeit werden am Ende des Artikels weiter vertieft.

Info

Fit im Beruf: Strategien für Sportlehrkräfte

  • Mitmachen in Minuten: Jede Stunde 3–5 Minuten aktiv sein: Mobilisation, dynamisches Dehnen, kurze Kräftigung – das Aufwärmen der Schülerinnen und Schüler für kurze Aktivitätszeiten nutzen –> WIN-WIN: Man macht mit und zeigt sich aktiv.
  • Schüler leiten das Aufwärmen: Warm-up-Teams entlasten die Stimme und lassen Raum zum Mitmachen –> eigentlich selbstverständlich!
  • Kraftimpulse in Übergänge legen: Kniebeugen oder Ausfallschritte in Wartezeiten, z. B. beim Gruppenwechsel.
  • Vor Demonstrationen aufwärmen: Bewegungen nicht „kalt“ vormachen, Schüler oder Videos demonstrieren lassen (vgl. Lipponen et al., 2022).
  • Rücken und Gelenke schonen: Rollwagen, Geräte schieben statt tragen, Aufbauteams, gute (beste) Sportschuhe.
  • Stimme und Gehör schützen: Akustische Signale statt Rufen, Sprachverstärker, bei Lärm Gehörschutz.
  • Ausgleichssport: Zwei- bis dreimal pro Woche Kraft oder Ausdauer, bevorzugt wenig verletzungsträchtig.
  • Gemeinsam statt allein: Kollegiumssport, Aufbauten teilen, Beschwerden früh ärztlich abklären.
  • Bedingungen einfordern: Pufferzeiten bei Hallenwechseln, Gefährdungsbeurteilung Lärm anstoßen, auf schlechte Lichtbedingungen, Geruchsbelästigung (muffig!) und Körperliche Belastung hinweisen. Nur wer spricht, dem kann geholfen werden! WICHTIGSTER Punkt: Die Schulleitung in die Pflicht nehmen!

Sportlehrkräftebiographie

Jeder kennt wohl noch aus der eigenen Schulzeit die große Diskrepanz zwischen einzelnen Sportlehrkräften. Da gab es sicherlich einige Persönlichkeiten, die dem allgemeinen Klischee einer Sportlehrkraft weitgehend entsprachen: Sportlich, immer aktiv mit dabei und bereit dazu, die Note 1 zu vergeben, wenn ein Schüler es schaffte, im Badminton-Match einige Punkte gegen sie zu erzielen. Es gab aber auch Sportlehrkräfte, die Sport unterrichteten, ohne dass sie noch selbst sportlich aktiv in das Geschehen eingriffen.

Wenn man sich einige Punkte vergegenwärtigt, erscheinen diese sehr unterschiedlichen Entwicklungen von Sportlehrkräften allerdings nicht so ungewöhnlich:

  • Abfall der Leistungsfähigkeit: Ein Lateinlehrer kann davon ausgehen, dass er in seinem Wissen den Schülern gegenüber immer einen großen Vorsprung haben wird. Dieser Vorsprung wird im Laufe des Lehrer*innenlebens eher noch ausgebaut. Eine Sportlehrkraft hat zum Zeitpunkt, zu dem sie mit voller Stelle an einer Schule arbeitet, ihren sportlichen Zenit i. d. R. schon überschritten. Durch die vielfältigen neuen Anforderungen, die der Lehrer*innenberuf mit sich bringt, ist kontinuierliches Training nicht mehr so leicht möglich. Bei den beliebten Schüler-Lehrer-Wettkämpfen sieht es daher in konditionell fordernden Sportarten wie Fußball i. d. R. schlechter für die Lehrer aus als in eher technischen Disziplinen wie z. B. Volleyball. Entscheidend ist dabei jedoch nicht, ob eine Lehrkraft im höheren Alter noch dieselbe sportliche Leistungsfähigkeit besitzt wie zu Beginn der Berufslaufbahn, sondern ob sie ihre Unterrichtsarrangements an die eigenen Möglichkeiten anpassen kann.
  • Reduktion des Sporttreibens: Einstieg in das Berufsleben, Verletzungen, altersbedingter Verschleiß… Es gibt viele Faktoren, die dazu führen, dass das aktive Sporttreiben im Laufe der Biografie reduziert wird. Gerade bei älteren Sportlehrkräften können körperliche und psychische Veränderungen dazu führen, dass frühere Gewohnheiten angepasst werden müssen. Eine qualitative Studie mit sechs über 55-jährigen Sportlehrkräften zeigte, dass solche Veränderungen im Berufsverlauf als Herausforderung erlebt werden, zugleich aber Strategien der Anpassung und des Umgangs mit diesen Veränderungen entwickelt werden (Lipponen et al., 2022).

    Viele ehemalige Leistungssportler müssen ihr sportliches Pensum ebenfalls reduzieren, da sie unter chronischen Schmerzen und körperlichem Verschleiß leiden. Wer nicht mehr richtig laufen kann, weil er im Knie- oder Hüftgelenk eine Arthrose hat, oder wegen einer chronischen Schulterverletzung nicht mehr Würfe oder Schläge ausführen kann, ist in vielen sportlichen Bereichen so stark gehandicapt, dass er Techniken höchstens noch „trocken“ vormachen kann. Eventuell wird ihm auch die kurze Aufwärmzeit, die in Regelsportstunden genutzt werden kann, nicht für das Ausführen verletzungsträchtiger Bewegungen ausreichen.
  • Unterschiedliche Erwartungen an das Fach „Sport“ und „Sportunterricht“: Um noch einmal den Lateinunterricht zu zitieren: Es wird für alle Lateinlehrer vermutlich die lateinische Sprache und die römische Kultur im Zentrum des Unterrichts stehen. Im Sportunterricht gibt es diese gemeinsame Auffassung über das Zentrum des Unterrichts nicht. Sport lässt sich nicht definieren, die Zahl an Sportarten ist groß und wird immer größer. Im Rahmen der Kompetenzorientierung ist inzwischen eine stärker verbindliche Grundlage geschaffen, um gemeinsame Kompetenzerwartungen im sportlichen Bereich zu formulieren. Die Vorstellungen von Lehrenden im Fach „Sport“ darüber, was „Sport“ ist und welche Prinzipien sinnvoll sind, um Sportunterricht durchzuführen, können trotzdem weit auseinanderklaffen.

    Für die Schüler*innen stellt sich dieses Problem nicht. Sport ist das, was im Fernsehen zu sehen ist, das, was im Moment im Trend ist oder das, was die Schülerin / der Schüler und ihre / seine Freunde im Verein betreiben. Gerade im Bereich des Trendsports ergibt sich das Problem, dass Sportlehrkräfte eigentlich immer auf dem Laufenden bleiben müssten. Durch die oben genannten Faktoren ist es aber eventuell gar nicht mehr möglich, dass sich eine Lehrkraft im fortgeschrittenen Alter die Grundzüge einer Sportart wie „Le Parkour“ aneignen kann. Generell ergibt sich das Problem, dass Expertisen und Vorstellungen über Inhalte des Sportunterrichts bei Schüler*innen und Sportlehrkräften weit auseinanderklaffen können. Eine Sportlehrkraft kann z. B. meisterhaft Hockey oder Jazztanz beherrschen; sie wird aber ein Kompetenzproblem haben, wenn sie in anderen – für Schüler*innen relevanteren sportlichen Bereichen – nur wenige Fähigkeiten mitbringt.

Meiner Meinung nach sind die oben angeschnittenen Punkte Aspekte eines großen Tabu-Themas, das viel intensiver diskutiert werden müsste. Sportliche Biografien sind voller Brüche: Die Sportlehrkraft, die Zeit ihres Lebens fleißig Sport getrieben hat, große Fähigkeiten in vielen für die Schüler*innen relevanten Sportarten hatte (und immer noch hat), immer gesund und leistungsfähig war, immer bereit und fähig, sich in neue Trendsportarten einzuarbeiten: Diese Sportlehrkraft ist eine Ausnahmeerscheinung. Wahrscheinlicher ist eine Person, die ab einem bestimmten Alter mit kleineren oder größeren gesundheitlichen Problemen zu kämpfen hat, vielleicht auch mit zeitweiligen Motivationsproblemen für sich und ihr eigenes Sporttreiben. Eine Sportlehrkraft, die sich privat auf wenige – zumeist nicht verletzungsträchtige Sportarten – konzentriert und verstärkt Ausgleichssport treibt.

Kann eine solche Sportlehrkraft überhaupt noch sinnvoll Sport unterrichten? Meine Meinung: Ja, sie kann. Sie muss diese Entwicklung sogar nicht als Ausnahmeerscheinung, sondern als normale Möglichkeit einer langen Berufslaufbahn betrachten. Sie muss aber (vielleicht) lernen, wie dies gelingen kann.

Folgerungen für die Praxis

In vielen Fächern stellt das Referendariat neben den Erfahrungen im Praktikum den ersten Zeitpunkt dar, zu dem sich angehende Lehrer ernsthaft die Frage stellen, wie man die Inhalte seines Faches überhaupt „an die Schülerin / den Schüler bringen kann“. Im Fach Mathematik oder in einer Sprache hat man vielleicht schon einmal Nachhilfe erteilt, aber vor der Gruppe Unterricht erteilt – das ist wohl eher eine Seltenheit. Im Fach Sport dagegen ist diese pädagogische Vorprägung häufiger. Ob schon einmal Training angeleitet wurde oder man in Jugendgruppen sportliche Erfahrungen weitergegeben hat, sportliche Lehrerfahrungen sind keine Seltenheit. Dabei läuft das Training – Erfahrungsberichten der Schüler*innen nach – häufig noch eher deduktiv und lehrer-(trainer-)zentriert ab. Kurz: Straffe Organisation, klare Anweisungen, maximale Bewegungszeit. Das hat man so in seiner Jugend erfahren und so hat man das Training dann auch selbst geleitet.

Das Referendariat bietet einen kurzen Zeitraum, an dieser – häufig sehr festen – „Vorprägung“ zu rütteln. Kurz: Das Referendariat muss überzeugend sein, um Referendar*innen zu der Erkenntnis zu bringen, dass auch nach den aktuellen kompetenzorientierten Vorgaben kraftsparend und nicht kräftezehrend unterrichtet werden kann. Dem mehrperspektivischen, schüler*innenorientierten und differenzierenden Sportunterricht stehen manche Bedenken gegenüber. Ist es überhaupt möglich, das alles zu leisten? Wenn am Anfang des Artikels von Belastung die Rede ist, stellt es wohl auch eine Belastung dar, Material für den Sportunterricht zu entwickeln, das beispielsweise individuelle Diagnosen ermöglicht, im Sinne von gestuften Hilfen individuelles Lernen ermöglicht oder für verschiedene Lerntempi Zusatzaufgaben bereithält.

An einem Beispiel wurde mir in einer Examensstunde verdeutlicht, wie die oben genannten Prämissen für einen guten lehrplangemäßen Sportunterricht, die meiner Meinung nach von dem Referendar falsch verstanden wurden, eine große Belastung darstellen können. Grundansatz (Grundfehler?) dieser Stunde war, dass die Schüler in der Stunde fast ausschließlich als „Konsumenten“ betrachtet wurden: Sämtliche Überlegungen (z. B. Organisation, Differenzierungsmöglichkeiten) gingen ausschließlich von der Lehrperson aus und wurden mit sehr viel Materialaufwand methodisch inszeniert. Ein solcher Unterricht kann für die Schüler*innen anregend und – bei guter Organisation – bewegungsintensiv sein; bei der Belastung im Arbeitsalltag kann diese Akribie in der Vorbereitung sicherlich nicht geleistet werden.

Unterrichtsvorhaben – schwer gemacht! In der Stunde bzw. dem Unterrichtsvorhaben ging es um alternative Möglichkeiten in der Leichtathletik, die Kriterien neben dem klassischen „Höher, Schneller, Weiter“ in den Vordergrund stellen (z. B. Selbsteinschätzung, gestalterische und kreative Aspekte). Zu jeder Alternative wurde eine Stunde gestaltet. Die Lehrkraft präsentierte dazu einlaminierte, detailliert beschriebene Übungen mit Variationen, die von den Schülern im Stationenbetrieb durchlaufen wurden. Es wurde deutlich, dass im Vorfeld ein erheblicher Recherche-Aufwand nötig war, um die Übungen zu entwickeln und auf die Rahmenbedingungen bzw. den Könnensstand der Schüler anzupassen.

Wenn verhindert werden soll, dass junge Lehrkräfte wieder zu alten pädagogischen Mustern zurückkehren (z. B. so Unterricht durchführen, wie sie es aus dem Training oder sogar aus ihrer eigenen Schulzeit kennen), muss der Fokus der Ausbildung auf der Frage liegen, wie unter Belastung (zeitlich, körperlich, psychisch) ein möglichst guter und für die Lehrkraft entspannter Sportunterricht ermöglicht werden kann, der mit einem erträglichen Aufwand in der Vorbereitung zu leisten ist.

Ein Ansatzpunkt ist der Leitspruch: So wenig Input wie nötig geben, um so viel Schüleraktivität wie möglich zu erreichen. In dem Unterrichtsbeispiel oben hat der Referendar den Input-Anteil übertrieben. Eine entlastendere Alternative hätte so ausgesehen.

Input: Ein Beispiel für eine alternative Leichtathletik-Übung. Daraus entwickelnd: Weitere Ideen für eine Erweiterung des Leistungsgedankens „Höher, Schneller, Weiter“.

Arbeitsauftrag: Entwickelt in Kleingruppen eine Leichtathletik-Übung zum [Laufen, Springen, Werfen]. Beachtet die Vorgabe für eure Gruppe: [z. B. Genauigkeit statt Weite]. Probiert eure Übung aus. Überlegt euch auch Variationsmöglichkeiten. Wie könnte man die Leistung bei eurer Übung bewerten?

Ziel: Notiert die wichtigsten Erklärungen auf einem Plakat. Mit diesem Plakat solltet ihr in der Lage sein, anderen Gruppen eure Übung zu erklären.

Die Lehrkraft wird auf diese Weise entlastet, weil der Unterricht nach der Input-Phase weitgehend schüler*innengesteuert ablaufen kann. Die Lehrperson kann dadurch die Rolle des Lernbegleiters einnehmen. Die von den Schüler*innen entwickelten Übungen können später dahingehend bewertet werden, ob die Vorgaben erfüllt wurden und die entwickelte Leichtathletik-Disziplin eine interessante Alternative darstellt. In einem solchen Unterricht wird – wie von den Richtlinien gefordert – auch die Methoden- und Urteilskompetenz der Schüler verbessert. Die Idee, Lernenden mehr Verantwortung und eigenständige Handlungsmöglichkeiten zu geben, passt zudem zu aktuellen Befunden zu aktivierendem und autonomieunterstützendem Sportunterricht (Stabick et al., 2024).

Wenn konsequent darauf hingearbeitet wird, Schülerinnen und Schüler bei der Planung und Durchführung des Unterrichts mit einzubeziehen, wird sich das schnell bezahlt machen. Schüler*innenexperten können dabei in besonderer Weise eingesetzt werden und die Lehrkraft als „Hilfslehrkräfte“ unterstützen. Weitere Ideen, wie das Mitwirken der Schüler im Sportunterricht weiter ausgebaut werden kann, finden sich im Buch „Selbstständiges Arbeiten im Sportunterricht“ (Achtergarde, 2011).

Oben wurde angesprochen, dass Sportunterricht bei angegriffenen Stimmbändern eine besondere Belastung darstellt. Im Folgenden sollen einige Vorschläge gemacht werden, wie in Belastungssituationen Entlastung geschaffen werden kann.

  • Seine Stimme schonen: Was mache ich, wenn ich im Sportunterricht nicht laut sprechen oder rufen möchte? Welche non-verbalen Signale kann ich einführen, damit den Schülern deutlich wird, was sie machen sollen? Ein Lehramtsanwärter setzte sich zu Anfang der Stunde einfach in die Mitte der Halle, um den Stundenbeginn zu verdeutlichen. Nach kurzer Zeit entstand ein Sitzkreis um den Lehrer, ohne dass ein Wort gefallen ist. Mitunter ist es günstiger, einigen wenigen Schüler*innen (Gruppenleiter*innen) einen Arbeitsauftrag zu erklären, als der Gesamtgruppe (z. B. wenn es in der Nebenhalle sehr laut ist). Die Gruppenleiter*innen geben den Auftrag dann an ihre Mitschüler weiter (Schneeballsystem).

    Das Gleiche gilt auch für Auswertungsphasen: Der Lehrer führt nicht direkt das Gespräch mit der Gesamtgruppe. Erst präsentieren Gruppensprecher*innen die Ergebnisse, dann schaltet sich der Lehrer als Moderator ein. Auch ein Ausprobieren verschiedener Arbeits-/ Sozialformen ist denkbar: Generell ist es während konzentrierter Gruppenarbeiten in der Sporthalle vermutlich ruhiger, sodass Gruppenarbeiten ebenfalls zur Stimmbandschonung beitragen. Grundsätzlich hilft die Idee von dezentralen Arbeitsphasen, die im Sinne vom Think-Pair-Share zu einer Verlagerung der Gespräche in Gruppen und zu einer Reduktion von Arbeitsergebnissen und Gesprächen im Plenum führen. Auch langfristige Aufgaben, wie sie Schüler z. B. im Rahmen einer Planarbeit (Zusammenstellung schriftlich formulierter Aufgaben) erfüllen, können den Lehrer stimmlich entlasten.
  • Lehrerrolle erfüllen trotz gesundheitlicher Handicaps: Was passiert, wenn ich mich körperlich komplett aus dem Geschehen heraushalte? Im schlimmsten Fall kann es tatsächlich dazu kommen, dass der Sportlehrkraft ein aktives Sporttreiben nur noch sehr eingeschränkt möglich ist. Ist unter dieser Bedingung noch ein erfüllender Sportunterricht möglich? Das einmal auszuprobieren, bringt wichtige Erkenntnisse. Auf einmal werden mehr Kapazitäten frei, die Schüler zu beobachten und zu diagnostizieren. Dabei wird vielleicht der Blick für eher schwächere und unauffällige Schüler*innen und/oder Schulsportverweigerinnen und -verweigerer geschärft. Da Bewegungen nicht mehr selbst vorgemacht werden können, wird es nötig, Schüler*innen demonstrieren zu lassen, Medien zur Veranschaulichung einzusetzen bzw. induktiv Bewegungen erarbeiten zu lassen. Wer dazu bereit ist, sich rechtzeitig mit diesen ggf. für ihn neuen Schwerpunkten auseinanderzusetzen, wird einen guten Sportunterricht leiten können und von den Schülern auch als „kompetent“ wahrgenommen werden.
  • Mit Zeitmangel umgehen: Jede Sportlehrkraft hat im Laufe ihrer eigenen Sportsozialisation ein großes Repertoire an Übungen und Spielformen erworben. Bei Zeitmangel und kurzer Vorbereitungszeit wird eine Lehrkraft auf dieses Repertoire zurückgreifen. Die Gefahr dabei ist, dass Übungen/Spielformen mehr oder weniger additiv aneinandergereiht werden, ohne dass ein Ziel dahintersteht. Dann ähnelt der Sportunterricht einem schlechten Vereinstraining. Wie ist es möglich, auch bei kurzer Vorbereitungszeit einen ansprechenden Sportunterricht mit klaren pädagogischen Zielsetzungen zu gestalten? Dabei hilft der oben formulierte Leitspruch, dass Input des Lehrers und daraus resultierende Schüleraktivität in einem angemessenen Verhältnis stehen sollen.
  • Sinnvoll mit nicht perfekten Situationen umgehen: Nicht zuletzt bergen die Rahmenbedingungen oft ein nicht zu unterschätzendes Problempotential. Wenn die Halle gedrittelt werden muss, nur wenige Bälle zur Verfügung stehen oder die Seile mal wieder nicht aufzufinden sind, sind kreative Lösungen gefragt. Hier kann ein Unterricht profitieren, in dem Schüler Verantwortung für Organisation, Problemlösung und Durchführung übernehmen (was auch im Sinne der Partizipation sicherlich sehr positiv ist).

Zwei Beispiele:

  • Entwickeln Sie mit den Schülern ansprechende Problemlösungen (z. B. Unterrichtsvorhaben: „Entwicklung von Spielen auf engem Raum“)!
  • Machen Sie sich das Leben nicht unnötig schwer. Sportunterricht am Freitag in der 8. Stunde ist kein Vergnügen, weder für Sie noch für die Schüler. Lassen Sie die Schüler z. B. Kleine Spiele entwickeln, die dann einen Schwerpunkt in dieser Stunde bilden.

Ein großer Vorteil des Fachs Sport liegt darin, dass ein guter Kontakt zu Schülerinnen und Schüler aufgebaut werden kann. Die Lernenden haben in der Regel Spaß an vielen Sportarten und daran, sich zu bewegen. Auch Sportlehrkräfte haben ihren Beruf wahrscheinlich nicht zuletzt deswegen ergriffen, weil Sport oder zumindest einige Sportarten ihr Hobby darstellen. Bei diesem gemeinsamen Nenner sollte es möglich sein, seinen Beruf auch bis in das höhere Lehreralter durchführen zu können. Hier ist es aber nötig, dass die Lehrkraft konstruktiv mit den Veränderungen im Laufe des Lebens umgeht. Die Forschung zu älteren Sportlehrkräften legt nahe, dass das Wohlbefinden im Beruf wesentlich davon abhängt, wie gut körperliche und psychische Veränderungen im Laufe der Berufslaufbahn verarbeitet und in den Arbeitsalltag integriert werden (Lipponen et al., 2022).

Buchempfehlung für Sportlehrkräfte mit fortdauernden gesundheitlichen Beschwerden

Bei Sportlehrerinnen und Sportlehrern ist der Umgang mit körperlichen Beschwerden ein besonders sensibles Thema. Ich kenne fast keine Sportlehrkraft, die offen mit Beschwerden, z. B. Schmerzen aufgrund von Sportverletzungen oder Verschleiß, umgeht. Gerade vor dem Hintergrund der aktuellen Befunde zu verstärkt auftretenden körperlichen Beschwerden bei Sportlehrkräften (s. oben) verdient dieses Thema eine offene und präventive Auseinandersetzung.

Buchempfehlungen – Vorschau
Buchempfehlungen*
Zum Abschluss des Artikels möchte ich zwei Bücher empfehlen, die das Thema aus unterschiedlichen Perspektiven ergänzen: eines aus der Sicht des Umgangs mit chronischen Schmerzen und eines mit Blick auf die Gestaltung eines stärker selbstständigen Sportunterrichts.
Cover: Von einem, der auszog, seine chronischen Schmerzen zu verlernen – David Neyner
Gesundheit & chronische Schmerzen
Von einem, der auszog, seine chronischen Schmerzen zu verlernen
David Neyner (2020)
Ein Mutmachbuch und Ratgeber.

Das Buch nähert sich dem Thema chronischer Schmerzen persönlich – aus der Perspektive einer Sportlehrkraft. Für Lehrkräfte kann es interessante Anregungen geben, wie sich mit dauerhaften gesundheitlichen Belastungen im Beruf und im Privatleben konstruktiv umgehen lässt.

Buch ansehen →
Cover: Selbstständiges Arbeiten im Sportunterricht – Frank Achtergarde
Unterricht & Selbstständigkeit
Selbstständiges Arbeiten im Sportunterricht
Frank Achtergarde
Ein Sportmethodenhandbuch. Edition Schulsport.

Das Methodenhandbuch zeigt Wege, Schülerinnen und Schüler stärker in Planung, Durchführung und Reflexion einzubeziehen. Für das Thema Lehrergesundheit ist daran besonders interessant, dass guter Unterricht nicht dauerhaft vollständige Steuerung durch die Lehrkraft bedeuten muss.

Buch bei Amazon ansehen →
Hinweis: Der Amazon-Link kann ein Affiliate-Link sein. Bei einem Kauf über diesen Link kann eine Provision anfallen; für Käuferinnen und Käufer entstehen dadurch keine Mehrkosten.

Frank Achtergarde unterrichtet am Wilhelm-Hittorf-Gymnasium und ist Fachleiter für Sport am Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung in Münster. Der Autor freut sich über Hinweise und Anmerkungen zum Artikel. Nutzen sie gerne die Kommentarfunktion unten.

Literatur

Achtergarde, F. (2011). Selbstständiges Arbeiten im Sportunterricht – Ein Sportmethodenhandbuch (4. Aufl.). Aachen: Meyer und Meyer.*

Bezirksregierung Münster (Hrsg.) (2011). Schulsport: Beratung / Information / Fortbildung (2011/2012). [Online-Dokument]. http://www.brms.nrw.de/startseite/abteilungen/abteilung4/ Dezernat_48_Sport_und_Kultur/48_05_Schulsport_Lehrerfortbildung_Sport/Aktuelles/Dokumente/Programm_28_09_2011_Korrektur.pdf (Abruf: 28.12.2011).

Deutscher Sportlehrerverband (Hrsg.) (2007). Ratgeber für Sportlehrerinnen und Sportlehrer (3., überarb. Aufl.). Hofmann: Schorndorf.

Lipponen, H., Hirvensalo, M. & Salin, K. (2022). Older Physical Education Teachers’ Wellbeing at Work and Its Challenges. International Journal of Environmental Research and Public Health, 19(21). Online im Internet: https://doi.org/10.3390/ijerph192114250 (Abruf: 13.9.2026)

Markelj, N., Kovač, M., Leskošek, B. & Jurak, G. (2024). Occupational health disorders among physical education teachers compared to classroom and subject specialist teachers. Frontiers in Public Health, 12. Online im Internet: https://www.frontiersin.org/journals/public-health/articles/10.3389/fpubh.2024.1390424/full (Abruf: 13.9.2026)

Stabick, O., Heemsoth, T., Krieger, C. et al. (2024). Kriterien eines aktivierenden Sportunterrichts: Theoretische Verortung und empirische Fundierung aus der Sicht von Sportlehrkräften. German Journal of Exercise and Sport Research, 54, 541–551. Online im Internet: https://link.springer.com/article/10.1007/s12662-023-00913-7 (Abruf: 13.9.2026)


[1] Inhalte dieser Fortbildung waren gesunderhaltende Faktoren der Sportlehrertätigkeit, Entlastungsstrategien, günstige Organisationsformen und Transfer / Integration in die Unterrichtspraxis der Teilnehmer.

**Alle Abbildungen mit KI-Unterstützung erstellt

Avatar-Foto

Frank Achtergarde

Frank Achtergarde unterrichtet am Wilhelm-Hittorf-Gymnasium und ist Fachleiter für Sport am Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung in Münster.

Ein Kommentar

  1. Lieber Herr Achtergarde,
    vielen Dank für diesen Artikel. Ich bin gerade 40 geworden, stehe „noch gut im Saft“, aber weiß natürlich auch, dass diese Präsenz und vor allem die Motivation der eigenen SuS mit dem eigenen energiegeladenem Auftreten einhergeht. Eine Sportlehrkraft, die nur in der Ecke sitzt, erreicht die Schüler wenig. Fünf Stunden am Tag den Vollunterhalter zu machen und jeden auf seine Art und Weise zu motivieren oder gar erstmal zu erreichen, ist ebenfalls nicht machbar. Ein großer Gamechanger waren schon früh den eigens individuell angefertigten Gehörschutz. Auch der achtsame Umgang mit sich (vor allem Stimme schonen und sich richtig auskurieren nach einer Erkältung) sind für uns Sportlehrkräfte sehr wichtig und ich teile ihre Meinung: Die Schüler nehmen keine Rücksicht darauf, aber nicht weil sie es nicht wollen. Es wäre schön, wenn sich Sportlehrkräfte flächendeckender vernetzten würden, um sich auszutauschen. Sicherlich hat der ein oder andere Kollege einen Tipp auf dem Zettel, den man selbst vielleicht noch gar nicht gefunden hat. Mein Tipps: Ausdauersport (Laufen) nach der Schule und Gehörschutz in der Schule; Impulse geben, die längere Schüleraktivitäten hervorrufen und vor allem: Ich arbeite in jeder Unterrichtsreihe mit Skripts. Damit sind ad hoc alle versorgt, die passiv teilnehmen. Protokolle zu schreiben ist a) out und b) war es noch nie wirklich zielführend und c) lernen die SuS sporttheoretische Inhalte und wer sich da wirklich noch Mühe gibt und Qualität liefert (d), der kann dann auch auf seine Note kommen. Liebe Grüße aus Schwerte von einer Gesamtschule.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert