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Einführungsphase · Sport · NRW

Vom Flow zur Regulation.

Yoga-Flows untersuchen und zur Regulation von Anspannung bedürfnisorientiert entwickeln, erproben und beurteilen — ein fokussiertes Unterrichtsvorhaben in zwei Sequenzen.

Umfang10 UE · 5 Doppelstunden
Leitendes Inhaltsfeldf · Gesundheit
BewegungsfeldBF/SB 1 · Körperwahrnehmung
ProduktBedürfnisorientierter Yoga-Flow
Curriculare Verortung

Ein UV, klar angebunden.

Keine vollständige Kursprofilplanung: Die Übersicht zeigt ausschließlich den Platz dieses UV innerhalb der offenen EF-Jahresstruktur und seinen möglichen Anschluss an spätere Profilentscheidungen.

EF · Pflicht-UV

Gesundheit × Körperwahrnehmung

Phase
EF.1 (Empfehlung)
Inhaltsfeld
f · Gesundheit
Schwerpunkt
Gesundheitsbegriff, Stress und Stressbewältigung durch und im Sport
BF/SB
1 · Den Körper wahrnehmen und Bewegungsfähigkeiten ausprägen
Inhaltlicher Kern
Psychoregulative Verfahren zur Entspannung
Profilbezug
Profilvorbereitender Einblick; keine Festlegung des späteren Q-Profils
SK 1

Ein weites Gesundheitsverständnis unter Einbezug körperlicher, psychischer und sozialer Dimensionen erläutern.

SK 2

Möglichkeiten sportlicher Stressbewältigung und ihre psycho-physischen Auswirkungen beschreiben.

MK

Methoden und Übungen zur Stressreduktion sachgerecht anwenden.

UK

Durchgeführte Methoden kriteriengeleitet hinsichtlich ihrer Eignung zur Stressbewältigung beurteilen.

BWK

Ein selbst entwickeltes Programm zur Förderung der Entspannung demonstrieren.

Arbeitsgrundlage: amtlicher Kernlehrplan Sport für die Sekundarstufe II – Gymnasium/Gesamtschule NRW, Fassung vom 7. August 2026; curriculare Zuordnung nach Kapitel 2.4 für die Einführungsphase. Amtliche Fassung des MSB NRW öffnen ↗

Didaktische Leitentscheidung: Inhaltsfeld f bleibt für das gesamte UV leitend. Die erste Sequenz untersucht Yoga-Flows nicht als isolierte Stilkunde, sondern schafft die bewegungspraktischen und analytischen Voraussetzungen für die spätere Stressregulation.
Didaktische Architektur

Zwei Sequenzen. Ein roter Faden.

Die Trennung verhindert, dass die Lernenden vorschnell Wirkungen behaupten. Zuerst werden Gestaltungsmerkmale erfahrbar und beschreibbar; anschließend werden sie auf den eigenen Beanspruchungszustand bezogen.

4 UE · untersuchen

Was macht einen Yoga-Flow stimmig?

Asanas funktional ausführen, Atem und Bewegung verbinden, unterschiedliche Kurzflows erproben und Gestaltungsmerkmale vergleichen.

  • funktionale Ausführung und Varianten
  • Tempo, Dynamik, Haltezeit, Atemrhythmus
  • Übergänge und Bewegungsebenen
  • vier Phasen einer Yoga-Einheit

Zwischenprodukt: Kriterienraster für einen funktionalen und stimmigen Flow.

6 UE · regulieren

Was brauche ich gerade?

Beanspruchungszustände wahrnehmen, aktivierende, ausgleichende und beruhigende Prinzipien erproben und einen passenden Flow entwickeln.

  • Stress- und Entspannungsindikatoren
  • Vorher-Nachher-Wahrnehmung
  • begründete Auswahl und Kombination von Asanas
  • Eignung zur individuellen Regulation beurteilen
WahrnehmenAuswählenGestaltenBeurteilen
Zwei Seitenein UV
SEQUENZ I · ERFAHREN & UNTERSUCHEN   →   SEQUENZ II · ÜBERTRAGEN & REGULIEREN
Unterrichtsskizzen

Fünf Doppelstunden.

Die Zeitangaben sind auf 90 Minuten ausgelegt und lassen sich schulorganisatorisch anpassen. Jede Stunde verbindet Bewegungserfahrung, begriffliche Klärung und Reflexion.

I
Sequenz I · 4 UE · Doppelstunden 1–2

Flows erfahren & untersuchen

Grundlagen, funktionale Ausführung und Gestaltungsmerkmale

Materialquelle: Christopher Pulina
Stunden & Material+

Was ist ein stimmiger Yoga-Flow?

Erste Bewegungserfahrung · Asanas · Atem · funktionale Ausführung

+

Lernziel

Die Lernenden erproben einen gemeinsamen Kurzflow, beschreiben grundlegende Merkmale eines Yoga-Flows und führen ausgewählte Asanas funktional sowie individuell angepasst aus.

Problemstellung

Wann werden einzelne Haltungen zu einem zusammenhängenden Flow?

ZeitPhaseLehr-Lern-HandlungErgebnis / Hinweis
0–8AnkommenNamasté als kulturell einzuordnende Begrüßung; kurze Sitz- und Atemwahrnehmung. Regeln für respektvolle Ruhephasen vereinbaren.Freiwilligkeit und Abbruchsignal klären.
8–18EinstiegMindmap „Was ist Yoga?“ betrachten, Vorwissen und Vorbehalte sammeln. Reduzierte Selbsteinschätzung ausfüllen.Diagnose ohne Benotung.
18–38ErprobenEinfacher gemeinsamer Flow aus Berg, Vorbeuge, Ausfallschritt, kleinem Brett/Kniestand, Kobra und Kindhaltung; zwei Durchgänge mit Varianten.Bewegung zuerst, Begriffe danach.
38–58UntersuchenBerghaltung als Modell: Stand, Gelenkausrichtung, Spannung, Atmung, Blick. Partnerbeobachtung ohne Berührung.„Funktional“ statt ästhetisch normiert.
58–78TransferKleingruppen untersuchen je eine Grundasana und formulieren zwei Ausführungsmerkmale, eine Variante und einen Atemhinweis.Mini-Asanakarten entstehen.
78–90SichernMerkmale eines Flows sammeln: Reihenfolge, Übergang, Atmung, Wiederholung, beide Körperseiten. Ein-Satz-Exit: „Ein Flow ist stimmig, wenn …“Erster Kriterienentwurf.
MaterialTafelbild, Selbsteinschätzung, Berghaltung, Fachbegriffe, Matten.
DifferenzierungKnie absetzen, Bewegungsradius reduzieren, Haltung auslassen; Fortgeschrittene übernehmen präzise Atemkopplung.
BeobachtungKörpergrenzen, Atemfluss, sichere Ausrichtung, sachgerechte Rückmeldung.

Wie unterscheiden sich Yoga-Flows?

Gestaltungsmerkmale · Hatha, Vinyasa, Yin · vier Phasen

+

Lernziel

Die Lernenden vergleichen Kurzsequenzen anhand von Tempo, Dynamik, Haltezeit, Atemrhythmus und Übergängen und leiten Kriterien für einen stimmigen Flow ab.

Problemstellung

Warum fühlen sich Flows trotz ähnlicher Asanas unterschiedlich an?

ZeitPhaseLehr-Lern-HandlungErgebnis / Hinweis
0–10AktivierenBekannten Kurzflow wiederholen; Fokus auf Atem-Bewegungs-Kopplung.Beobachtungsauftrag vorab geben.
10–42KontrastierenDrei 8–10-minütige Mikrosequenzen: ruhig-gehalten (Hatha/Yin-Prinzip), fließend-dynamisch (Vinyasa), festgelegte Folge als Ashtanga-Kontrast.Stile nur als Gestaltungsrepertoire.
42–57AuswertenGruppen füllen eine reduzierte Stilübersicht aus: Tempo, Haltezeit, Atem, Übergänge, Beanspruchung, persönliche Wahrnehmung.Wahrnehmung ≠ allgemeiner Wirksamkeitsnachweis.
57–70OrdnenGrafik „Vier Phasen einer Yoga-Einheit“ analysieren; Flow-Vorschläge nach Bewegungsebenen und Übergängen untersuchen.Ankommen – Mobilisieren – Aktivieren – Entspannen.
70–85Kriterien bildenGemeinsames Raster erstellen: Funktion, Reihenfolge, Übergang, Atem, beidseitige Beanspruchung, Variation, Abschluss.Zwischenprodukt für Sequenz II.
85–90AusblickImpuls: „Stimmig für wen – und in welchem Zustand?“Brücke zur Stressregulation.
MaterialYoga-Stil-Übersicht, Entscheidungsbaum, vier Phasen, Flow-Vorschläge.
DifferenzierungBeobachterrolle bei Nichtteilnahme; Tempo und Haltezeit frei skalierbar.
BeobachtungBenennen statt bewerten: Welche Merkmale wurden tatsächlich wahrgenommen?
II
Sequenz II · 6 UE · Doppelstunden 3–5

Wahrnehmen, regulieren & beurteilen

Stressindikatoren, bedarfsgerechte Gestaltung und Transfer

Materialquelle: Carla Büchner
Stunden & Material+

Woran erkenne ich Anspannung und Entspannung?

Beanspruchungszustand · Indikatoren · subjektive Wirkung

+

Lernziel

Die Lernenden unterscheiden physiologische, psychische und phänomenologische Indikatoren, erproben unterschiedlich akzentuierte Sequenzen und vergleichen ihr Befinden vor und nach der Praxis.

Problemstellung

Was brauche ich gerade — Aktivierung, Ausgleich oder Beruhigung?

ZeitPhaseLehr-Lern-HandlungErgebnis / Hinweis
0–10Check-inAnonyme oder private Kurzskala: Anspannung, Energie, Atemruhe, Gedankenaktivität jeweils 0–5.Keine Offenlegung persönlicher Belastungen.
10–25ErarbeitenIndikatorenkarten Stress/Anspannung und Entspannung sortieren: körperlich, psychisch, subjektiv erlebt.Akut und chronisch begrifflich unterscheiden.
25–60ErprobenDrei kurze Praxisfenster: dynamisch-aktivierend, ausgleichend-stabilisierend, ruhig-beruhigend. Nach jedem Fenster 60 Sekunden stille Wahrnehmung.Keine Wirkung vorgeben.
60–72VergleichenVorher-Nachher-Skalen und qualitative Notizen auswerten: Was hat sich verändert, was nicht?Individuelle Unterschiede sichtbar machen.
72–84BegründenGestaltungsmerkmale den beobachteten Veränderungen zuordnen; alternative Deutungen zulassen.Korrelation nicht als Beweis ausgeben.
84–90AuftragDrei Zielrichtungen festhalten: hohe Aktivierung kanalisieren/beruhigen; Ausgeglichenheit stabilisieren; Erschöpfung sanft mobilisieren oder regenerieren.Ausgangszustand und intendierte Wirkung trennen.
MaterialStress- und Entspannungsindikatoren, Regeln, Vorher-Nachher-Karte.
DifferenzierungTeilnahme in kleiner Bewegung, Sitz oder Beobachterrolle; keine Pflicht zur Benennung privater Stressoren.
BeobachtungFachlich präzise Zuordnung von Indikatoren und vorsichtige Deutung.

Wie entsteht ein passender Flow?

Auswählen · kombinieren · erproben · überarbeiten

+

Lernziel

Die Lernenden entwickeln für einen begründeten Beanspruchungszustand einen 3–4-minütigen Flow mit funktionaler Abfolge, Atemhinweisen, Varianten und Entspannungsabschluss.

Problemstellung

Wie wird aus einzelnen Asanas eine begründete, sichere und anleitbare Regulationseinheit?

ZeitPhaseLehr-Lern-HandlungErgebnis / Hinweis
0–10AuftragArbeitsauftrag und Bewertungskriterien klären; Gruppen zu drei Personen bilden; Zielzustand und intendierte Wirkung festlegen.Rollen: Bewegung, Anleitung, Beobachtung wechseln.
10–25AuswählenPassenden Flow-Vorschlag als Gerüst wählen, vier weitere Asanas aus Materialpaketen ergänzen oder ungeeignete ersetzen.Etwa acht Asanas; beide Seiten beachten.
25–50KonstruierenReihenfolge, Ebenenwechsel, Atemrhythmus, Haltezeit/Wiederholung und Varianten in der Planungsmatrix dokumentieren.Vier Phasen erkennbar machen.
50–66ErprobenFlow mehrfach durchführen; Dauer messen; Übergänge und Anleitungsformeln prüfen.Schmerz = Stopp; keine erzwungene Endposition.
66–80FeedbackZwei Gruppen beraten sich mit „Stimmig – sicher – passend“; eine Stärke und eine konkrete Änderung.KI-Feedback nur optional und kritisch prüfen.
80–90ÜberarbeitenFlow revidieren, Rollen für die Präsentation festlegen, Begründung der Zielpassung formulieren.Dokumentierter Präsentationsstand.
MaterialArbeitsauftrag, drei Asana-Pakete, Flow-Vorschläge, Planungsmatrix, Kriterienkarte.
DifferenzierungBasisvarianten verpflichtend anbieten; Komplexität entsteht durch Präzision, nicht durch riskante Endpositionen.
BeobachtungBegründete Auswahl, funktionale Übergänge, Atemsteuerung, Kooperation.

Passt der Flow zum Bedarf?

Anleiten · erfahren · beurteilen · transferieren

+

Lernziel

Die Lernenden leiten ihren Flow adressatengerecht an, werten Vorher-Nachher-Wahrnehmungen aus und beurteilen seine Eignung zur individuellen Stressregulation kriteriengeleitet.

Problemstellung

Erzeugt unser Flow die beabsichtigte Regulation — und wie belastbar ist dieses Urteil?

ZeitPhaseLehr-Lern-HandlungErgebnis / Hinweis
0–8VorbereitenRaum, Matten und Feedbackbögen organisieren; persönliche Kurzskala vor dem ersten Flow.Kriterien sichtbar aushängen.
8–53PräsentierenFlows anleiten und mitmachen. Bei mehr als vier Gruppen: zwei Präsentationsinseln oder Galerieformat mit zeitversetztem Start.3–4 Minuten Praxis plus Feedback je Gruppe.
53–68FeedbackPeer-Rückmeldung zu Funktion, Übergängen, Atem, Passung, Varianten und Anleitung.Nicht die persönliche Entspannungsfähigkeit benoten.
68–80BeurteilenVorher-Nachher-Beobachtungen zusammenführen; Eignung und Grenzen begründen. Individuelle Gegenbeispiele ausdrücklich zulassen.Subjektives Erleben ist ein Befund, kein allgemeiner Beweis.
80–87Transfer„Wann wäre dieser Flow im Schulalltag hilfreich — wann nicht?“ Realistische 5-Minuten-Anwendung entwerfen.Lebensweltbezug ohne Gesundheitsversprechen.
87–90AbschlussSelbsteinschätzung erneut aufgreifen; persönlicher Lernfortschritt und nächster Schritt.Individuelle Reflexion bleibt vertraulich.
MaterialGruppenflows, Vorher-Nachher-Karte, Peerbogen, Bewertungsraster, Selbsteinschätzung.
DifferenzierungRollen in Anleitung, Demonstration, Beobachtung und Dokumentation ermöglichen gleichwertige Beteiligung.
LeistungsproduktFlow + Anleitung + Begründung + kriteriengeleitetes Urteil.
Visueller Anker

Material wird zum Denkwerkzeug.

Die großformatigen Darstellungen können als Einstieg, Analyseimpuls oder Stationsmaterial eingesetzt werden. Anklicken zum Vergrößern.

Die vier Phasen einer Yoga-Einheit
Vier Phasen einer Yoga-Einheit · Ordnungsmodell für Analyse und Eigenproduktion
Mindmap Was ist Yoga
„Was ist Yoga?“ · Vorwissen und Abschlussrevision
Entscheidungsbaum Yoga-Stile
Yoga-Stile · Vergleichshilfe, nicht Reihenziel
Materialbibliothek

Alles an einem Ort.

Jede Datei wurde einer Funktion im UV zugeordnet. Die Originale liegen relativ zur HTML-Datei im Ordner „materialien“ und bleiben editier- bzw. druckbar.

Vorschau Arbeitsauftrag
DS 4

Arbeitsauftrag: Unser Yoga-Flow

3–4 Minuten, ca. acht Asanas, Atemhinweise, sinnvolle Übergänge und beidseitige Beanspruchung. Für EF die Angabe „Jhg. 12“ ändern; KI-Teil optional.

PDF öffnen →
Vorschau Asana-Karten
DS 3–4

Asana-Paket: energiegeladen

Bewegungskarten mit Varianten. Vor Einsatz klären: Ausgangszustand oder beabsichtigte Wirkung? Im UV als Auswahlpool nutzen.

PDF öffnen →
Vorschau Asana-Karten
DS 3–4

Asana-Paket: ausgeglichen

Auswahl für stabilisierende und ausgleichende Flows. Varianten als Grundlage der Binnendifferenzierung verwenden.

PDF öffnen →
Vorschau Asana-Karten
DS 3–4

Asana-Paket: erschöpft

Für sanfte Mobilisierung oder Regeneration. Zielrichtung mit der Gruppe begründen; Erschöpfung ist nicht automatisch Entspannungsbedarf.

PDF öffnen →
Vorschau Stressindikatoren
DS 3

Indikatoren für Stress und Anspannung

Akute und chronische Anzeichen. Sensibel einsetzen: keine Diagnosen stellen und keine persönlichen Belastungen öffentlich einfordern.

PDF öffnen →
Vorschau Entspannungsindikatoren
DS 3 & 5

Indikatoren für Entspannung

Physiologische, psychische und subjektiv erlebte Reaktionen. Grundlage für Vorher-Nachher-Beobachtung und Urteil.

PDF öffnen →
Vorschau Flow-Vorschläge
DS 2 & 4

Vinyasa-Flow-Vorschläge

Drei Ausgangsfolgen mit farbcodierten Bewegungsebenen. In DS 2 analysieren, in DS 4 als veränderbares Gerüst nutzen.

PDF öffnen →
Vorschau Regeln
ab DS 1

Regeln für Entspannungsphasen

Ruhe, Selbstfokus, Respekt und verlässliche Anleitung. Ergänzen: Freiwilligkeit, Variantenwahl und Abbruchrecht.

PDF öffnen →
Asana
Pranayama
Shavasana
DS 1–2

Yogaspezifische Fachbegriffe

Kurze Begriffskarte. Im Unterricht um Pranayama, Vinyasa, Beanspruchungszustand und psychoregulative Entspannung ergänzen.

PDF öffnen →
Ich kann …
noch nicht / teilweise / sicher
DS 1 & 5

Selbsteinschätzung Yoga

Vorher-Nachher-Instrument. Für dieses UV auf 8–10 Items reduzieren und Stilwissen zugunsten von Wahrnehmung, Atmung und Regulation zurücknehmen.

DOCX öffnen →
Yoga-Stile
DS 2

Übersicht der Yoga-Stile

Vergleich von Merkmalen, Fokus, Beanspruchung und persönlicher Wirkung. Schreibweise „Vynyasa“ vor Einsatz zu „Vinyasa“ korrigieren.

DOCX öffnen →
Entscheidungsbaum Yoga-Stile
DS 2

Entscheidungsbaum Yoga-Stile

Anschaulicher Gesprächsimpuls. Nicht als objektive Zuordnung verwenden, sondern als Hypothese zur praktischen Überprüfung.

PDF öffnen →
Foto Berghaltung
DS 1

Berghaltung

Bildimpuls für funktionale Grundmerkmale, Stand, Aufrichtung, Spannung und Atmung. Foto vor Projektion ausrichten.

DOCX öffnen →
Ashtanga,
Hatha & Co.
Lehrkraft

Hintergrund: Ashtanga, Hatha & Co.

Didaktische Vorlage mit sechs UE. Für das neue UV werden Selbsteinschätzung, Bewegungserfahrung, Differenzierung und Reflexion selektiv übernommen.

DOCX öffnen →
Rahmenbedingungen

Diagnose, Differenzierung, Sicherheit.

Yoga kann schulisch nur dann regulierend wirken, wenn Wahlmöglichkeiten, respektvolle Distanz und ein funktionaler Umgang mit Heterogenität konsequent gesichert sind.

Diagnose

Vorerfahrung, Körperwahrnehmung, Entspannungsfähigkeit und bevorzugte Aktivierungsform erfassen. Vor der Praxis situativ einordnen; Ergebnisse privat behandeln und nicht benoten.

Sicherheit

Schmerz ist ein Stoppsignal. Keine erzwungenen Korrekturen, kein Partnerdruck, ausreichend Abstand, rutschfeste Matten. Rad, intensive Rückbeugen oder Umkehrhaltungen nur nach fachlicher Prüfung — sonst ersetzen.

Teilhabe

Varianten, kleinere Bewegungsradien, Sitz- oder Beobachterrollen anbieten. Passiv Teilnehmende beobachten kriteriengeleitet und arbeiten an Planung, Anleitung oder Dokumentation mit.

Begrifflich sauber: „energiegeladen“, „ausgeglichen“ und „erschöpft“ bezeichnen zunächst den wahrgenommenen Ausgangszustand. Die gewünschte Wirkung muss gesondert formuliert werden: kanalisieren/beruhigen, stabilisieren oder sanft aktivieren/regenerieren.
Leistungsbewertung

Beurteilt wird das begründete Handeln.

Nicht bewertet werden individuelle Beweglichkeit, persönliche Entspannungsfähigkeit oder das Ausmaß subjektiv empfundener Wirkung. Kriterien müssen vor der Gestaltungsphase transparent sein.

Kriterium3 · sicher2 · überwiegend1 · ansatzweise0 · nicht erkennbar
Funktionale AbfolgeSichere, flüssige Reihenfolge; sinnvolle Ebenenwechsel; beide Seiten.Überwiegend stimmig; kleinere Brüche.Mehrere unklare oder ungünstige Übergänge.Keine nachvollziehbare Abfolge.
Atem & DosierungAtemhinweise, Tempo und Haltezeit konsequent passend.Meist passend und verständlich.Nur punktuell berücksichtigt.Nicht erkennbar.
Passung zur ZielsetzungVier Phasen und Gestaltungsmerkmale schlüssig auf Zustand/Wirkung bezogen.Bezug plausibel, teilweise begründet.Bezug behauptet, kaum begründet.Kein erkennbarer Bezug.
Anleitung & DifferenzierungKlar, adressatengerecht; sichere Varianten und Stoppsignale integriert.Verständlich; einzelne Varianten.Unvollständig oder stellenweise unsicher.Nicht anleitbar oder sicherheitskritisch.
Reflexion & UrteilWahrnehmungen kriteriengeleitet ausgewertet; Grenzen des Urteils benannt.Begründetes Urteil mit einzelnen Belegen.Vorwiegend beschreibend.Keine fachliche Auswertung.
Unterrichtsbegleitend

Funktionale und angepasste Ausführung, Atemsteuerung, Wahrnehmung eigener Grenzen, Kooperation, sachgerechtes Feedback und Reflexionsbeiträge.

Punktuell

Dokumentierter und angeleiteter Gruppenflow einschließlich Begründung der Gestaltungsentscheidungen und Urteil über die Eignung zur individuellen Regulation.

Direkt einsetzbar

Kopiervorlagen im Dokument.

Diese Seiten lassen sich über die Druckfunktion einzeln oder gemeinsam ausgeben und im Bearbeitungsmodus an Lerngruppe und Zeitbudget anpassen.

Vorher–Nachher-Karte

Name/Code: ____________________ · Datum: __________

Anspannung012345
Energie012345
Atemruhe012345
Gedankenruhe012345

Beobachtung: ______________________________________________

Mögliche Erklärung: ________________________________________

Flow-Planungsmatrix

Ausgangszustand: __________ · intendierte Wirkung: __________

Phase
Asana / Übergang
Zeit
Atem
Variante / Begründung
Ankommen
Mobilisieren
Aktivieren
Entspannen

Peer-Feedback „3 × P“

Eine konkrete Stärke:
________________________________________________________

Eine konkrete Veränderung:
________________________________________________________

Lehrkraft-Check vor Beginn