Lernziel
Die Lernenden erproben einen gemeinsamen Kurzflow, beschreiben grundlegende Merkmale eines Yoga-Flows und führen ausgewählte Asanas funktional sowie individuell angepasst aus.
Problemstellung
Wann werden einzelne Haltungen zu einem zusammenhängenden Flow?
| Zeit | Phase | Lehr-Lern-Handlung | Ergebnis / Hinweis |
| 0–8 | Ankommen | Namasté als kulturell einzuordnende Begrüßung; kurze Sitz- und Atemwahrnehmung. Regeln für respektvolle Ruhephasen vereinbaren. | Freiwilligkeit und Abbruchsignal klären. |
| 8–18 | Einstieg | Mindmap „Was ist Yoga?“ betrachten, Vorwissen und Vorbehalte sammeln. Reduzierte Selbsteinschätzung ausfüllen. | Diagnose ohne Benotung. |
| 18–38 | Erproben | Einfacher gemeinsamer Flow aus Berg, Vorbeuge, Ausfallschritt, kleinem Brett/Kniestand, Kobra und Kindhaltung; zwei Durchgänge mit Varianten. | Bewegung zuerst, Begriffe danach. |
| 38–58 | Untersuchen | Berghaltung als Modell: Stand, Gelenkausrichtung, Spannung, Atmung, Blick. Partnerbeobachtung ohne Berührung. | „Funktional“ statt ästhetisch normiert. |
| 58–78 | Transfer | Kleingruppen untersuchen je eine Grundasana und formulieren zwei Ausführungsmerkmale, eine Variante und einen Atemhinweis. | Mini-Asanakarten entstehen. |
| 78–90 | Sichern | Merkmale eines Flows sammeln: Reihenfolge, Übergang, Atmung, Wiederholung, beide Körperseiten. Ein-Satz-Exit: „Ein Flow ist stimmig, wenn …“ | Erster Kriterienentwurf. |