{"id":647,"date":"2026-08-06T10:10:11","date_gmt":"2026-08-06T08:10:11","guid":{"rendered":"https:\/\/sportunterricht.eu\/magazin\/?p=647"},"modified":"2026-08-06T17:25:07","modified_gmt":"2026-08-06T15:25:07","slug":"crossfit-im-sportunterricht-wenn-aus-training-noch-kein-unterricht-wird","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sportunterricht.eu\/magazin\/crossfit-im-sportunterricht-wenn-aus-training-noch-kein-unterricht-wird\/","title":{"rendered":"CrossFit im Sportunterricht: Wenn aus Training noch kein Unterricht wird"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dass unterschiedliche \u00dcbungen miteinander kombiniert werden, ist weder neu noch automatisch p\u00e4dagogisch wertvoll. Zirkeltraining, allgemeines Athletiktraining und konditionelle Mischformen gab es lange vor dem aktuellen Crossover-Trend. Neu sind h\u00e4ufig vor allem die Verpackung, die englischen Begriffe und die Inszenierung: <em>Workout of the Day<\/em>, AMRAP, Challenge, Timer, Musik, maximale Wiederholungszahlen. Daraus entsteht noch kein Unterricht. Es entsteht zun\u00e4chst ein <strong>Trainingsformat.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Genau an dieser Stelle muss die Diskussion beginnen. Die entscheidende Frage lautet nicht, ob Crossover-Fitness anstrengend, motivierend oder lebensweltnah wirkt. Die Frage lautet: Was lernen Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler daran, was sie nicht ebenso gut oder besser an einem anderen Gegenstand lernen k\u00f6nnten oder besser, wo liegt der echte Vorteil (oder Nachteil) wenn das mit CrossFitt transportiert wird? Und lernen sie tats\u00e4chlich etwas \u00fcber Training, Gesundheit und den eigenen K\u00f6rper \u2013 oder f\u00fchren sie lediglich das Programm einer Lehrkraft, einer App oder eines YouTube-Videos aus &#8211; imitieren sie also lediglich ein (kommerzielles) Trainingsprogramm.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><span class=\"ez-toc-section\" id=\"Der_Fitnessbegriff_ist_groesser_als_ein_Workout\"><\/span>Der Fitnessbegriff ist gr\u00f6\u00dfer als ein Workout<span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im schulischen Zusammenhang wird Fitness h\u00e4ufig auf Ausdauer, Kraft und eine m\u00f6glichst sportliche K\u00f6rperform verk\u00fcrzt. Das ist bequem, weil sich Wiederholungen z\u00e4hlen, Zeiten stoppen und Leistungen vergleichen lassen. Es ist aber ein enger Fitnessbegriff.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"https:\/\/sportunterricht.eu\/magazin\/fitness-im-schulsport-eine-verlaessliche-quelle-in-der-infoflut\/\">Gesundheitsorientierte Fitness umfasst mehr als motorische Leistungsf\u00e4higkeit<\/a>. Nat\u00fcrlich spielen Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit, Schnelligkeit und Koordination eine Rolle. Hinzu kommen jedoch Regeneration, Schlaf, das Verh\u00e4ltnis von Belastung und Erholung, Ern\u00e4hrung, Stress, soziale Beziehungen und der Umgang mit sch\u00e4digenden Einfl\u00fcssen. Wer Fitness im Sportunterricht behandelt, m\u00fcsste zumindest sichtbar machen, <strong>dass ein harter Zirkel nur einen kleinen Ausschnitt dieses Feldes ber\u00fchrt<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gerade deshalb ist die Behauptung problematisch, ein intensives Ganzk\u00f6rpertraining sei schon deshalb besonders geeignet, weil es den ganzen Menschen fordere. Es fordert zun\u00e4chst einmal viele Muskelgruppen und mehrere motorische F\u00e4higkeiten. Der ganze Mensch ist damit noch lange nicht gemeint.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch das oft verwendete Argument der \u201eallt\u00e4glichen Bewegungsmuster\u201c tr\u00e4gt nicht weit. Heben, Tragen, Aufstehen, Ziehen oder Stabilisieren haben einen erkennbaren Alltagsbezug. Burpees auf Zeit, Kipping Pull-ups** oder komplexe Hebebewegungen unter Erm\u00fcdung imitieren dagegen nicht den Alltag. Sie sind sportlich konstruierte \u00dcbungen. Das ist nicht grunds\u00e4tzlich schlecht. Man sollte es nur nicht mit einem scheinbar nat\u00fcrlichen Gesundheitsversprechen bem\u00e4nteln.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><span class=\"ez-toc-section\" id=\"Training_darf_in_der_Schule_stattfinden\"><\/span>Training darf in der Schule stattfinden<span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Kritik an Crossover-Fitness ist kein Pl\u00e4doyer gegen Training im Sportunterricht. Das w\u00e4re fachlich kaum haltbar. Auch unter den unsteten Bedingungen von Schule lassen sich motorische F\u00e4higkeiten verbessern. Bei Anf\u00e4ngerinnen und Anf\u00e4ngern k\u00f6nnen bereits geringe Umf\u00e4nge und moderate Intensit\u00e4ten erkennbare Wirkungen erzielen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine Lehrkraft kann deshalb durchaus feststellen, dass einer Lerngruppe beispielsweise St\u00fctzkraft, Rumpfstabilit\u00e4t oder grundlegende Bewegungskontrolle fehlen, und daran \u00fcber mehrere Stunden gezielt arbeiten. Ein wiederkehrender St\u00fctzkraftzirkel kann sinnvoll sein. Ausdauertraining kann sinnvoll sein. Krafttraining kann sinnvoll sein.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Der Punkt liegt woanders: Sportunterricht darf nicht bei der Durchf\u00fchrung stehen bleiben. Sein Auftrag ist nicht erf\u00fcllt, wenn die Klasse geschwitzt hat und der Timer am Ende null zeigt. Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler sollen verstehen, was sie tun, warum sie es tun und wie sie Belastungen selbstst\u00e4ndig ver\u00e4ndern k\u00f6nnen. Es geht darum, das Trainieren zu lernen \u2013 zugespitzt: das Training zu trainieren.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dazu geh\u00f6rt, eine \u00dcbung technisch zu verstehen, ihre Belastungswirkung einsch\u00e4tzen zu k\u00f6nnen und zwischen sinnvoller Beanspruchung und blo\u00dfer \u00dcberforderung zu unterscheiden. Lernende sollten wissen, warum sie eine Wiederholungszahl ver\u00e4ndern, weshalb eine Pause l\u00e4nger oder k\u00fcrzer gew\u00e4hlt wird und an welchem Punkt die Bewegungsausf\u00fchrung so deutlich nachl\u00e4sst, dass eine Fortsetzung keinen Sinn mehr ergibt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Sportlehrkraft ist eben nicht nur Trainerin oder Trainer. Sie unterscheidet sich gerade dadurch von einer Fitness-App, einem Online-Workout oder einer CrossFit-Box, dass sie nicht einfach ein Programm ausgibt. Sie erschlie\u00dft den Gegenstand, macht Entscheidungen nachvollziehbar und er\u00f6ffnet Reflexion. Genau darin liegt der Unterschied zwischen einem Unterricht, der Training verst\u00e4ndlich macht, und einem Training, das zuf\u00e4llig in einer Schulturnhalle stattfindet.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><span class=\"ez-toc-section\" id=\"Eine_Schulklasse_ist_keine_Trainingsgruppe\"><\/span>Eine Schulklasse ist keine Trainingsgruppe<span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Crossover-Programme arbeiten h\u00e4ufig mit einem gemeinsamen Ablauf: gleiche Zeit, gleiche Stationen, gleiche Aufgabe. Die \u00dcbungen lassen sich zwar skalieren, doch in der schulischen Praxis bleibt diese Individualisierung oft oberfl\u00e4chlich. Eine Klasse mit 25 oder 30 Lernenden ist keine Gruppe freiwillig trainierender Erwachsener mit \u00e4hnlichen Interessen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Voraussetzungen unterscheiden sich erheblich. Einige Jugendliche trainieren bereits regelm\u00e4\u00dfig und beherrschen anspruchsvolle \u00dcbungen. Andere haben kaum Erfahrungen mit Krafttraining. Manche wollen leistungsf\u00e4higer werden, andere abnehmen, beweglicher werden oder Beschwerden vermeiden. Einige wollen \u00fcberhaupt nichts optimieren und sind mit ihrem K\u00f6rper zufrieden. Auch das ist legitim.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignleft size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"526\" src=\"https:\/\/sportunterricht.eu\/magazin\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/fitesstrends-1024x526.webp\" alt=\"\" class=\"wp-image-654\" style=\"aspect-ratio:1.9467981403719257;width:280px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/sportunterricht.eu\/magazin\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/fitesstrends-1024x526.webp 1024w, https:\/\/sportunterricht.eu\/magazin\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/fitesstrends-300x154.webp 300w, https:\/\/sportunterricht.eu\/magazin\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/fitesstrends-768x395.webp 768w, https:\/\/sportunterricht.eu\/magazin\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/fitesstrends.webp 1351w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein einheitliches WOD (&#8222;Workout of the day&#8220;) \u00fcberdeckt diese Unterschiede leicht. Besonders deutlich wird das bei \u00dcbungen, deren technische Anforderungen unter Erm\u00fcdung steigen. Wer eine Bewegung in Ruhe noch nicht stabil beherrscht (und das ist bei der \u00fcberwiegenden Anzahl der Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler in der Regel der Fall), wird sie unter Zeitdruck nicht pl\u00f6tzlich besser ausf\u00fchren. Meist geschieht das Gegenteil: Bewegungswege werden k\u00fcrzer, Gelenkstellungen ungenauer, der Rumpf verliert Spannung. Trotzdem l\u00e4uft die Uhr weiter.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Genau hier kippt ein scheinbar motivierendes Format. Die vorgegebene Zahl, der Vergleich mit anderen oder die Aufforderung \u201eNoch mehr!\u201c belohnen Quantit\u00e4t. <strong>Die fachlich richtige Entscheidung w\u00e4re m\u00f6glicherweise, nach acht sauberen Wiederholungen aufzuh\u00f6ren.<\/strong> Das System belohnt jedoch die zw\u00f6lfte und dreizehnte Wiederholung \u2013 auch dann, wenn die Bewegung l\u00e4ngst nicht mehr kontrolliert ist.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><span class=\"ez-toc-section\" id=\"AMRAP_ist_kein_neutrales_Organisationsprinzip\"><\/span>AMRAP ist kein neutrales Organisationsprinzip<span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eAs many repetitions as possible\u201c klingt zun\u00e4chst nur nach einer klaren Aufgabe. Tats\u00e4chlich enth\u00e4lt AMRAP bereits eine Wertung: Mehr ist besser. F\u00fcr erfahrene Sportlerinnen und Sportler kann ein solches Verfahren in einem passenden Trainingszusammenhang sinnvoll sein. F\u00fcr Anf\u00e4nger ist es heikel, besonders bei komplexen \u00dcbungen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Lernenden m\u00fcssen gleichzeitig ihre Technik kontrollieren, Erm\u00fcdung wahrnehmen, das Tempo steuern und eine Abbruchentscheidung treffen. Dazu kommen Musik, Gruppendruck, Vergleich und die sichtbare Restzeit. Viele Erwachsene schaffen es nicht zuverl\u00e4ssig, unter solchen Bedingungen vern\u00fcnftig zu dosieren. Von Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern wird es trotzdem h\u00e4ufig einfach erwartet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Ein gutes Unterrichtsvorhaben<\/strong> m\u00fcsste genau diese Wirkungen zum Thema machen. Was ver\u00e4ndert der Zeitdruck? Wann wurde die Bewegung unsauber? Wer hat weitergemacht, obwohl die Ausf\u00fchrung erkennbar schlechter wurde? War der Vergleich der Wiederholungszahlen \u00fcberhaupt sinnvoll? Welche \u00dcbung konnte individuell angepasst werden, welche nicht?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dann w\u00fcrde AMRAP nicht unkritisch \u00fcbernommen, sondern untersucht. Im urspr\u00fcnglichen Beitrag wird genau diese Unterscheidung zwischen reflektierter Erprobung und blo\u00dfer Trainingskopie vorgenommen: Zeitdruck, Bewegungsqualit\u00e4t, \u00dcberforderung und die individuelle \u00dcbungsauswahl m\u00fcssen Gegenstand der Auswertung werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das ist ein wesentlicher Unterschied. Ein Trainingsprinzip wird nicht dadurch schulgeeignet, dass die Lehrkraft es in einer Turnhalle durchf\u00fchrt. <strong>Es wird erst dann zu einem tragf\u00e4higen Gegenstand, wenn die Lernenden seine Wirkung erfahren, beurteilen und begr\u00fcndet ver\u00e4ndern k\u00f6nnen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><span class=\"ez-toc-section\" id=\"Der_Burpee_zeigt_das_Problem_ziemlich_gut\"><\/span>Der Burpee zeigt das Problem ziemlich gut<span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der &#8222;Burpee&#8220; gilt h\u00e4ufig als einfache Ganzk\u00f6rper\u00fcbung. Einfach ist an ihm wenig. Aus dem Stand oder der Hocke geht es in den St\u00fctz, h\u00e4ufig folgt ein Liegest\u00fctz, anschlie\u00dfend werden die F\u00fc\u00dfe wieder nach vorn gebracht und die Bewegung endet in einem Strecksprung. Mehrere technisch anspruchsvolle Teilbewegungen werden miteinander verbunden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Daf\u00fcr braucht es St\u00fctzkraft, Rumpfstabilit\u00e4t, Beweglichkeit, eine kontrollierte Landung und die F\u00e4higkeit, die Wirbels\u00e4ule auch bei zunehmender Erm\u00fcdung zu stabilisieren. Viele Lernende bringen diese Voraussetzungen nicht mit. Bei jeder Wiederholung kann die Qualit\u00e4t sinken. Wer dann m\u00f6glichst viele Wiederholungen in einer festgelegten Zeit absolvieren soll, arbeitet genau gegen das Prinzip einer gesundfunktionalen Belastung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Das Problem ist nicht der Burpee an sich. Er kann zerlegt, vereinfacht, untersucht und schrittweise erlernt werden. Problematisch ist seine Verwendung als scheinbar selbsterkl\u00e4rende Standard\u00fcbung in einem schnellen Zirkel. Komplexit\u00e4t wird dabei mit Dynamik verwechselt und Dynamik mit Qualit\u00e4t.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Kinder- und Jugendtraining ist kein verkleinertes Erwachsenentraining. Dieser Satz klingt selbstverst\u00e4ndlich, wird aber im Fitnessunterricht erstaunlich oft ignoriert. Eine \u00dcbung wird nicht schulgerecht, indem man weniger Gewicht verwendet oder das Intervall von 60 auf 40 Sekunden verk\u00fcrzt. Entscheidend ist, ob die Bewegungsvoraussetzungen vorhanden sind, ob technische Kriterien verstanden werden und ob eine individuelle Steuerung tats\u00e4chlich m\u00f6glich ist.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><span class=\"ez-toc-section\" id=\"Zwei_aeusserlich_aehnliche_aber_voellig_verschiedene_Stunden\"><\/span>Zwei \u00e4u\u00dferlich \u00e4hnliche, aber v\u00f6llig verschiedene Stunden<span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Man kann sich zwei Unterrichtsstunden vorstellen, die auf den ersten Blick fast gleich aussehen. In beiden stehen Stationen in der Halle, ein Timer l\u00e4uft und die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler f\u00fchren Fitness\u00fcbungen aus.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im ersten Szenario wurden die \u00dcbungen zuvor kleinschrittig erschlossen. Die Lernenden kennen Qualit\u00e4tsmerkmale, haben Varianten erprobt und k\u00f6nnen eine f\u00fcr sie passende Belastung w\u00e4hlen. Sie wissen, wann eine \u00dcbung abzubrechen ist. Das WOD dient am Ende dazu, ein Trainingsprinzip zu erfahren. Anschlie\u00dfend werden die Auswirkungen von Zeitdruck, Erm\u00fcdung und Vergleich ausgewertet. Eine solche Phase kann sportp\u00e4dagogisch sinnvoll sein.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im zweiten Szenario zeigt die Lehrkraft die \u00dcbungen kurz, verteilt Stationskarten und startet Musik und Timer. Die Klasse imitiert Bewegungen und sammelt Wiederholungen. Technikkorrekturen sind bei mehreren gleichzeitig arbeitenden Gruppen kaum m\u00f6glich. Die Starken kommen auf hohe Zahlen, einige Schw\u00e4chere verk\u00fcrzen unbemerkt die Bewegungswege, andere steigen aus. Am Ende hei\u00dft es, alle h\u00e4tten intensiv trainiert.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das zweite Szenario ist kein \u00fcberzeugender Sportunterricht. Es ist die Kopie eines Trainings. Dass es anstrengend war, \u00e4ndert daran nichts. Wird ein Fitnessprogramm nur durchgef\u00fchrt, ohne dass die angewendeten \u00dcbungen und Trainingsprinzipien vorher verstanden wurden, fehlt die Grundlage f\u00fcr eine fachlich gehaltvolle Reflexion.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><span class=\"ez-toc-section\" id=\"Qualitaet_vor_Quantitaet_%E2%80%93_nicht_nur_als_Floskel\"><\/span>Qualit\u00e4t vor Quantit\u00e4t \u2013 nicht nur als Floskel<span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h2>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group has-palette-color-5-background-color has-background is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gesundheitsorientiertes Fitnesstraining in der Schule braucht klare Grenzen! \u00dcbungen m\u00fcssen an die F\u00e4higkeiten der Lernenden angepasst sein. Belastungen sollten \u00fcberwiegend im sanften bis mittleren Bereich liegen. Maximalbelastungen sind zu vermeiden. Langsame und kontrollierte Ausf\u00fchrungen haben besonders beim Erlernen Vorrang vor Tempo und Wiederholungszahl.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201e<strong>Qualit\u00e4t vor Quantit\u00e4t<\/strong>\u201c darf dabei nicht nur auf einer Stationskarte stehen. Es muss die Aufgabe bestimmen! Wer f\u00fcr jede Wiederholung einen Punkt bekommt, aber f\u00fcr eine technisch saubere Ausf\u00fchrung keinen Unterschied erkennt, hat die falsche Logik eingebaut.<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sinnvoller w\u00e4re es beispielsweise, Bewegungsqualit\u00e4t \u00fcber wenige Wiederholungen zu beobachten, Belastungsvarianten zu vergleichen oder anhand eines Videos (vgl. hierzu die <a href=\"https:\/\/sportunterricht.eu\/material\/feedbackmethoden\/#video\">Hinweise zum Einsatz von Videos im Sportunterricht in diesem Artikel!<\/a>) zu untersuchen, wann eine \u00dcbung unter Erm\u00fcdung sichtbar instabil wird. Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler k\u00f6nnen lernen, geeignete Abbruchkriterien festzulegen, Pausen zu planen und \u00dcbungen so zu ver\u00e4ndern, dass ein pers\u00f6nliches Trainingsziel erreichbar bleibt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dann entsteht Handlungsf\u00e4higkeit. Lernende \u00fcbernehmen nicht einfach ein fertiges Programm, sondern k\u00f6nnen Fitnessangebote pr\u00fcfen. Sie erkennen, ob ein Workout zu ihren Voraussetzungen passt, ob ein Trainingsversprechen plausibel ist und ob eine App gerade sinnvolle Belastungssteuerung oder nur mehr Aktivit\u00e4t verlangt.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><span class=\"ez-toc-section\" id=\"Was_ein_tragfaehiges_Unterrichtsvorhaben_daraus_machen_koennte\"><\/span>Was ein tragf\u00e4higes Unterrichtsvorhaben daraus machen k\u00f6nnte<span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein sinnvolles Unterrichtsvorhaben m\u00fcsste nicht mit einem fertigen WOD beginnen, sondern mit wenigen ausgew\u00e4hlten Grund\u00fcbungen. Kniebeuge, St\u00fctz, Zugbewegung oder Rumpfstabilisation reichen zun\u00e4chst v\u00f6llig aus. Die Lernenden erarbeiten technische Merkmale, beobachten sich gegenseitig und ver\u00e4ndern die \u00dcbungen so, dass eine kontrollierte Ausf\u00fchrung m\u00f6glich bleibt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Erst danach k\u00e4men Belastungsparameter hinzu: Wiederholungszahl, Arbeitszeit, Pause, Bewegungstempo und Schwierigkeitsgrad. Dabei sollten die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler nicht blo\u00df verschiedene Varianten ausprobieren, sondern Entscheidungen begr\u00fcnden. Warum sind f\u00fcr eine Person zehn Wiederholungen sinnvoll, f\u00fcr eine andere aber f\u00fcnf? Wann ist eine leichtere Variante nicht \u201eschlechter\u201c, sondern die fachlich richtige Wahl? Was sagt das subjektive Belastungsempfinden aus, und wo reicht es nicht aus? Hinweise und Anregungen zum Krafttraining im Sportunterricht <a href=\"https:\/\/sportunterricht.eu\/magazin\/fitness-im-schulsport-eine-verlaessliche-quelle-in-der-infoflut\/\">gibt es hier im Fitnessweb &#8211;&gt;<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein kurzes Crossover-Workout k\u00f6nnte anschlie\u00dfend als Belastungsprobe dienen. Nicht als H\u00f6hepunkt nach dem Motto \u201eJetzt geben alle noch einmal alles\u201c, <strong>sondern als Material f\u00fcr die Auswertung<\/strong>. Die Klasse k\u00f6nnte Wiederholungen z\u00e4hlen, gleichzeitig aber die technische Qualit\u00e4t beobachten. Vielleicht zeigt sich, dass eine h\u00f6here Zahl mit k\u00fcrzeren Bewegungswegen erkauft wurde. Vielleicht bricht bei einer \u00dcbung die Rumpfspannung fr\u00fcher ein als erwartet. Genau solche Beobachtungen sind unterrichtlich ergiebig.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Am Ende st\u00fcnde kein Sieger des Workouts, sondern ein <strong>individuell begr\u00fcndeter Trainingsplan<\/strong>. Das w\u00e4re weniger spektakul\u00e4r als eine Halle voller Timer, Musik und hochroter Gesichter. Es w\u00e4re aber n\u00e4her an dem, was Sportunterricht leisten soll.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><span class=\"ez-toc-section\" id=\"CrossFit_kann_ein_Gegenstand_sein_%E2%80%93_aber_nicht_die_Begruendung\"><\/span>CrossFit kann ein Gegenstand sein \u2013 aber nicht die Begr\u00fcndung<span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"has-palette-color-5-background-color has-background wp-block-paragraph\"><strong>Crossover-Fitness muss und darf deshalb nicht aus dem Sportunterricht verschwinden. Als lebensweltlich pr\u00e4sentes Fitnessph\u00e4nomen ist sie sicherlich sogar interessant und attraktiv. Sie bietet Anl\u00e4sse, \u00fcber K\u00f6rperbilder, Leistungssteigerung, Trainingsprinzipien, Wettbewerb, Selbstoptimierung und die Vermarktung von Fitness nachzudenken.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Aber der Trend legitimiert sich nicht selbst. \u201eNeu\u201c, \u201einnovativ\u201c, \u201eganzk\u00f6rperlich\u201c und \u201eintensiv\u201c sind keine didaktischen Argumente. Auch die Mischung mehrerer Sportarten liefert noch keinen Bildungsgehalt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">CrossFit oder Crossover-Fitness kann im Unterricht ein Vehikel sein, um Training zu verstehen. Es darf nicht zum Selbstzweck werden. Der Ausgangspunkt ist nicht das Workout, das irgendwie in eine Unterrichtsreihe eingebaut werden soll. Ausgangspunkt sind die Fragen, die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler beantworten k\u00f6nnen sollen:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wie steuere ich Belastung? Woran erkenne ich Bewegungsqualit\u00e4t? Welche Voraussetzungen braucht eine \u00dcbung? Wann ist Anstrengung sinnvoll, wann wird sie riskant? Wie unterscheidet sich ein gutes pers\u00f6nliches Training von einem spektakul\u00e4ren, aber unpassenden Programm?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Erst wenn diese Fragen den Unterricht bestimmen, bekommt das Crossover-Training seinen Platz. Vorher ist es nur eine schicke Organisationsform mit englischen Begriffen. Und davon wird Unterricht nicht besser.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine unreflektierte \u00dcbernahme fertiger Fitnessprogramme reduziert die Lehrkraft auf eine Trainerrolle und verfehlt den Anspruch eines gesundheitsorientierten, verst\u00e4ndigen Sportunterrichts. Genau darin liegt die zentrale Ambivalenz: Fitness ist ein legitimer und wichtiger Unterrichtsgegenstand. Die blo\u00dfe Kopie eines Workouts ist es nicht.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group has-palette-color-5-background-color has-background is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Quellen und weiterf\u00fchrende Literatur<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Duwenbeck, R. (2021): Mehr als eine CrossFit-Box.<\/strong> In: <em>sportp\u00e4dagogik<\/em>, Heft 2\/2021, S. 40\u201344. Friedrich Verlag.<br><a href=\"https:\/\/www.friedrich-verlag.de\/friedrich-plus\/sekundarstufe\/sport\/fitness-training\/mehr-als-eine-crossfit-box-8684\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Beitrag beim Friedrich Verlag aufrufen<\/a>*<br>Der Beitrag ist die unmittelbare Grundlage des Artikels oben.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Duwenbeck, R.; Deddens, E.; Augustin, J. (2020): Fitness &amp; Motorik kompetenzorientiert unterrichten. Grundlagen zur Planung und Umsetzung \u2013 Diagnosetests \u2013 komplette Unterrichtsvorhaben.<\/strong> Auer Verlag, Donauw\u00f6rth.<br><a href=\"https:\/\/sportbox.sport-iat.de\/Record\/3111\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bibliografischer Nachweis bei Sportbox\/IAT<\/a><\/li>\n\n\n\n<li><strong>Baschta, M.; Thienes, G. (2010): Training im Schulsport nach dem subjektiven Belastungsempfinden.<\/strong> In: <em>Sportunterricht<\/em>, 59(10), S. 290\u2013295.<br><a href=\"https:\/\/www.fachportal-paedagogik.de\/literatur\/vollanzeige.html?FId=3118347\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Literaturnachweis und Volltextzugang im Fachportal P\u00e4dagogik<\/a><\/li>\n\n\n\n<li><strong>Reuter, K.; Buskies, W. (2003): Sanftes Krafttraining im Schulsport.<\/strong> In: <em>Sportunterricht<\/em>, 52(12), S. 372\u2013376.<br><a href=\"https:\/\/www.fachportal-paedagogik.de\/literatur\/vollanzeige.html?FId=2826426\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Literaturnachweis im Fachportal P\u00e4dagogik<\/a><\/li>\n\n\n\n<li><strong>Thienes, G.; Austermann, L. (2006): Krafttraining in der Sekundarstufe I: Sanftes Einsatztraining als methodische Alternative?<\/strong> In: <em>Sportunterricht<\/em>, 55(11), S. 324\u2013328.<br><a href=\"https:\/\/www.fachportal-paedagogik.de\/literatur\/vollanzeige.html?FId=3055228\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Literaturnachweis im Fachportal P\u00e4dagogik<\/a><\/li>\n\n\n\n<li><strong>G\u00fcnther, A. (2004): Fitnesstraining im Sportunterricht. Ziele, Inhalte, Methoden und Ergebnisse.<\/strong> Verlag Dr. Kova\u010d, Hamburg. ISBN 978-3-8300-1302-0.<br><a href=\"https:\/\/www.verlagdrkovac.de\/978-3-8300-1302-0.htm\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Verlagsseite mit vollst\u00e4ndigen bibliografischen Angaben<\/a><\/li>\n\n\n\n<li><strong>Thienes, G. (2008): Trainingswissenschaft und Sportunterricht.<\/strong> Pro Business, Berlin. ISBN 978-3-86805-221-3.<br><a href=\"https:\/\/www.deutsche-digitale-bibliothek.de\/item\/KYFVHV7AKFKW6Q4BKWEO3PH7JZ5YK7MR\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Nachweis in der Deutschen Digitalen Bibliothek<\/a><\/li>\n\n\n\n<li><strong>Starker, A.; Lampert, T.; Worth, A.; Oberger, J.; Kahl, H.; B\u00f6s, K. (2007): Motorische Leistungsf\u00e4higkeit \u2013 Ergebnisse des Kinder- und Jugendgesundheitssurveys (KiGGS).<\/strong> In: <em>Bundesgesundheitsblatt<\/em>, 50, S. 775\u2013783. DOI: 10.1007\/s00103-007-0240-8.<br><a href=\"https:\/\/edoc.rki.de\/handle\/176904\/573\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Publikation im Repositorium des Robert Koch-Instituts<\/a><\/li>\n\n\n\n<li><strong>Stemper, T.; Bachmann, C.; Diehlmann, K.; Kemper, B. (2020): D\u00fcMo \u2013 D\u00fcsseldorfer Modell der Bewegungs-, Sport- und Talentf\u00f6rderung 2003\u20132018. Konzept, Normwerte, Untersuchungsergebnisse.<\/strong> LIT Verlag, Berlin. ISBN 978-3-643-14778-3.<br><a href=\"https:\/\/www.duesseldorf.de\/sportamt\/publikationen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Offizielle Publikationsseite der Landeshauptstadt D\u00fcsseldorf<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">** dynamische Variante der Klimmz\u00fcge, bei der Schwung und H\u00fcftantrieb (der \u201eKip\u201c) eingesetzt werden, um den K\u00f6rper nach oben zu bringen<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Crossover-Fitnesstraining wird gern als neue und innovative Trendsportart vorgestellt. Es verbinde Turnen, Rudern, Gewichtheben, Leichtathletik und Calisthenics, trainiere den ganzen K\u00f6rper und bilde allt\u00e4gliche Bewegungsmuster ab. Das klingt modern, vielseitig und zun\u00e4chst ziemlich \u00fcberzeugend &#8211; und damit dann auch als Inhalt f\u00fcr einen &#8222;modernen&#8220; Sportunterricht attraktiv, nur: F\u00fcr den Sportunterricht ist damit fast nichts gekl\u00e4rt.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":648,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[26,3,48,8,6,7],"tags":[52,23,38,13,25,20,37],"class_list":["post-647","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-fitness","category-leitartikel","category-praxis-theorie-verknuepfung","category-sportwissen","category-training","category-unterrichtspraxis","tag-crossfit","tag-fitness","tag-gesundheitserziehung","tag-infoseite","tag-schulsport","tag-sportunterricht","tag-training"],"blocksy_meta":[],"wp-worthy-pixel":{"ignored":false,"public":"387e404b6968476abd2410777711f48a","server":"vg04.met.vgwort.de","url":"https:\/\/vg04.met.vgwort.de\/na\/387e404b6968476abd2410777711f48a"},"wp-worthy-type":"normal","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/sportunterricht.eu\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/647","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/sportunterricht.eu\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/sportunterricht.eu\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/sportunterricht.eu\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/sportunterricht.eu\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=647"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/sportunterricht.eu\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/647\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":656,"href":"https:\/\/sportunterricht.eu\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/647\/revisions\/656"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/sportunterricht.eu\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/media\/648"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/sportunterricht.eu\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=647"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/sportunterricht.eu\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=647"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/sportunterricht.eu\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=647"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}